Begegnung


Gemeinsam mit der Marienkirche ist unser Missionshaus in Limburg im Westerwald, im Taunus und darüber hinaus vielen Menschen ein wichtiges geistliches Zentrum. Das Missionshaus selbst wurde 1897 erbaut, nachdem die Gemeinschaft 1892 nach Limburg gekommen war mit dem Auftrag, in der damaligen Kolonie Kamerun zu missionieren.

Bevor die jungen Missionare vom „Tor zur Welt“ – dem Hamburger Hafen – aus starteten, um weltweit Vinzenz Pallottis Idee von der Mitverantwortung aller für den Glauben zu verbreiten, blickten sie während ihrer Ausbildung und der Vorbereitung auf ihre Mission aus den 1000 Fenstern des Missionshauses, die somit für die jungen Mitbrüder zum „Fenster zur Welt“ wurden. Generationen von Mitbrüdern wurden in den zahlreichen Werkstätten ausgebildet; bis 1945 war hier die Theologische Hochschule der Gemeinschaft beheimatet. Von 1946 bis 1972 ermöglichte das Bischof-Vieter-Kolleg so genannten Spätberufenen den Weg zum ­Abitur und zum Priestertum.

Auch wenn Mitglieder der Hausgemeinschaft noch immer in verschiedenen Bereichen der Seelsorge wirken, soll das Haus heute und in Zukunft in erster Linie eine Heimat sein für die Missionare, die nach der Erfüllung Ihres apostolischen Dienstes in aller Welt zurückkehren, um ihren Lebensabend hier würdevoll in der Gemeinschaft ihrer Brüder zu verbringen.

Unser Missionshaus bleibt auch in Zukunft im Rahmen unserer Möglichkeiten offen für alle, die ein Gespräch suchen, in der geistlichen Atmosphäre unserer Kirche einfach nur da sein wollen, ein Anliegen haben.


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